Elternseminare gehen in die zweite Runde

Am 8. Juli um 16:00 war es wieder soweit: der Fachbereich Elternberatung startete in die zweite Runde Elternseminare. Die steigenden Coronazahlen machten leider auch nicht vor der Elternschaft halt und minimierten unseren  Kreis. Thema dieses Treffens war: „Grenzen setzen- Sternstunden finden“.

Zum Einstieg konnte sich jeder eine Affirmationskarte mit einem positiven Spruch für sein Kind auswählen, wie z.B. „ich bin in Ordnung“,  „du bist in Ordnung genauso wie du bist-auch wenn du glaubst, dass andere besser sind als du selbst“  um somit die kleine Vorstellungsrunde zu beginnen. Eine weitere Aufgabe war, „welche Werte möchte ich meinem Kind mit auf dem Lebensweg geben?“  Neben all den guten Wünschen sieht die Realität manchmal anders aus und Frust macht sich breit, dass es nicht gelingt das gute Miteinander. Streiten ist wichtig aber wie? Anhand eines Rollenspiels wurde eine alltägliche Situation von den Seminarleiterinnen vorgespielt,  wie Kommunikation oft zur Stolperfalle wird und auch Worte verletzen können und noch mehr Enttäuschung das Miteinander entzweit.  Innerhalb der Gruppenauswertung wurden positive Formulierungen und Verhalten aus dem eigenen Alltag gesammelt.

Ebenso ist der Blick auf den jeweiligen Entwicklungsstand wichtig,  der auch immer wieder zu kleineren und größeren Krisen führen kann und Eltern, Kinder und Jugendliche vor neue Herausforderungen stellt. Kinder zeigen durch ihr Verhalten den Eltern oder Erziehenden, dass  Probleme oft tiefschichtiger sind als sie auf den ersten Blick scheinen. Aus systemischer Sicht  lohnt sich hier „der Blick auf die Tür hinter der Tür“. So kann man Eltern sensibilisieren für ein tieferes Verständnis für die Belange bzw. Probleme ihrer Kinder. Dazu kommt eine offene wertschätzende Kommunikation und  sich aber auch als Eltern eigene Bedürfnisse und Grenzen  bewusst werden. Für innere Stärke, Kraft und Haltung sind Entspannungsmomente unabdingbar, so haben wir uns nach den intensiven Gesprächsrunden mit einem kleinen Snack gestärkt, um abschließend den Satz der Affirmationskarte vom Anfang zum Klang der Klangschale zu nutzen um zur Ruhe zu kommen und als gutes Gefühl im Körper wahrzunehmen. Nach einer kurzen Rückmelderunde beendeten wir das Seminar.

Wir bedanken uns bei den Eltern für die offenen Gespräche  und freuen uns schon auf das nächste Treffen im Herbst.

Ingrid Laubenstein und Doro Scholz

 

Fußballturnier 2.0

Eine Woche nach dem Fußballturnier „der Kleinen“ durften am 7.7. endlich nach zweijähriger Pause auch „die Großen“ beim diesjährigen Fußballturnier antreten. Das Wetter war optimal, die Motivation groß und die Sportsbar bot wieder leckere Erfrischungen.

 

Nach einer kurzes Mannschaftseinteilung hieß es dann auch schon: ab auf den Platz und Anpfiff.

Dieses Mal wurde unser Oberschiedsrichter Nowack von dem erfahrenen Waldhausschiedsrichter Stang unterstützt. Gemeinsam pfiffen die beiden souverän die Spiele und alle Partien verliefen fair.

Nach sechs Vorrundenspielen stand fest, dass im Spiel um Platz drei die Mannschaften „the lost boyz“ und „die Nutellabande“ antraten. Im Finale standen die Mannschaften „the banancookies“ und „Team Toastbrot“. In einem spannenden Finale setze sie das Team „the bananacookies“ mit einem 2:1 durch und gewann das Turnier. Stolz nahmen  die Spieler ihre Goldmedaille entgegen.

Freizeit in Gengenbach

Die Tagesgruppe Dachsbau war vom 12.06. -17.06.22 im Baden-Powell Haus in Gengenbach. Das Freizeitprogramm hatte viel zu bieten und das Wetter war auf unserer Seite.
Wir besuchten die Triberger Wasserfälle und die dortigen Museen, waren Bobbahn fahren in Gutach, sahen viele verschiedene Tiere im Mundenhof in der Nähe von Freiburg und holten uns an den besonders heißen Tagen im Schwimmbad eine Abkühlung. Zudem schlugen wir uns im Adventure Oberharmersbach den Bauch voll. Schön war es!

 

 

Fußballturnier

Hoch motiviert und bestens gelaunt trafen sich am letzten Junitag alle Schüler der Klassen 1-5 auf dem Sportplatz.

 

Nach einer zweijährigen Coronapause hieß es endlich wieder: das Runde muss ins Eckige.

Zack …

Alle Spieler gaben ihr Bestes und verhielten sich sehr fair. Auch Dank unseres Schiedsrichterduos, bestehend aus Michael und Herrn Nowack, kam es zu keinen Diskussionen und Ungerechtigkeiten.

Nach sechs Vorrundenspielen konnten sich alle Spieler und Zuschauer erstmal an der Sportsbar mit Eistee, Wassermelone, Muffins und Brezeln stärken.

In einem wahnsinnig knappen Finale setzte sich am Ende das Team „Rockstarfische“ durch und gewann im Elfmeterschießen das Turnier. Stolz nahmen die Jungs ihre Urkunde und Medaillen entgegen.

Besondere Waldhauspost für Frau Gerber

Huschende kleine Gestalten und ratschende, pfeifende Geräusche unterbrachen die Sitzung der Vorstände und GeschäftsführerInnen am letzten Dienstag im Mai.  Schnell zeigte sich, wem der Überraschungsbesuch im Konferenzraum galt: Waldhauspost für  Geschäftsleiterin Irene Gerber.

Gerührt nahm diese den kreativ geschmückten großen Umschlag entgegen und verlas die darin enthaltene Einladung zu ihrer eigenen Abschiedsfeier.

Am Donnerstag, dem 21. Juli um 11 Uhr wird die Waldhausfamilie Frau Gerber nach 42 Jahren schweren Herzes in den Ruhestand entlassen. Dass sie jetzt schon eine wahre „Legende“ ist, zeigte die Einladung deutlich.

Kompetenzanalyse 2022

Endlich konnten die Schüler nach drei Jahren pandemiebedingter Pause an der beliebten Kompetenzanalyse teilnehmen.

Sieben Schüler aus dem Förderschwerpunkt Lernen und dem Werkrealschulbereich haben in den vergangenen zwei Wochen verschiedenste Aufgaben wie zum Beispiel „Streichholzturm“, „Tisch eindecken“, „Kurzreferat“, „L-Box bauen“ und einige andere Aufgaben engagiert bearbeitet und dabei tolle Ergebnisse erzielt.

 

„Schwimmen mit Rückenwind“ im Malscher Freibad

Wie auch in den vergangenen Jahren konnten sich die Kinder des Waldhauses über eine großzügige Spende durch die Gemeinde Malsch freuen. Es gab wieder Freikarten für das Malscher Freibad. Diese kommen den Tagesgruppen und der Aktion „Schwimmen mit Rückenwind“ zu gute. Auch der reguläre Schwimmunterricht profitiert von den Freikarten.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei Herrn BM Bechler und Frau Engel, die uns unbürokratisch unterstützt haben. Vielen Dank hierfür vor allem von unseren schwimmbegeisterten Kindern und Jugendlichen.

Neues Leben für den Waldhausgarten

Nachdem der große Waldhausgarten die letzten Jahre im Dornröschenschlaf verbracht hat, hauchte ihm die Waldhausschule wieder Leben ein. Unter Regie der Lehrerinnen Daniela Thomas und Laura Cornelius sichteten die  Schüler  der Klassen F 3-6 und F 7-9 mit Feuereifer, welche Werkzeuge vorhanden sind. In einer ersten Aufräumaktion wurde Unrat und Unkraut entfernt, aber auch erste Pflanzungen wurden vorgenommen. Dies soll  der Anfang für den neuen Schulgarten sein. Nun gilt es, die Pflanzen zu pflegen und den Garten weiterhin auf Vordermann zu bringen.

Neue Elternseminare

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause war die Freude über das erste Elternseminar in Präsenz groß. Unter neuer Leitung mit Frau Laubenstein (Familientherapeutin) und Frau Scholz (Heilpädagogin) trafen sich sieben Eltern von 16:00 bis 19:00 im Waldhaus, um sich pädagogischen Themen zu widmen. Das erste Seminar trug die Überschrift „Familie im Wandel, was braucht mein Kind?“   Nach einer Kennenlern- und Einstiegsrunde ins Thema hatten die Eltern die Möglichkeit, eigene Beispiele aus dem Alltag einzubringen, um gemeinsam im Austausch Lösungswege zu finden.

Auf ganz lebendige Weise und mit vielen Emotionen behaftet schilderten die Eltern Erlebnisse und Sorgen mit ihren Kindern. Es zeigte sich wieder, wie wichtig der Austausch mit anderen Betroffenen ist. Das Interesse der Eltern, an den Themen dranzubleiben, ist groß. Neben Themen wie Rituale, Regeln, Konsequenzen, Respekt, Ängste und Grenzen, kristallisierte sich ein Thema besonders heraus: der kindgerechte Umgang mit Medien. Mit Sicherheit ist dieses Thema durch Lockdown und Homeschooling für viele Eltern und Kinder noch stärker in den Fokus gerückt.  „Die Medienwelten unserer Kinder und Jugendlichen“ wird das zweite Seminar (online) thematisieren. Beim dritten Treffen werden wir uns mit Ritualen, Regeln und kindgerechter Umsetzung von Konsequenzen befassen. Wir bedanken uns bei allen Eltern für ihre bewegenden Schilderungen aus ihrem Alltag und freuen uns auf die nächsten Treffen.

An Olaf Scholz von der SPD

Dass man sich mit seinen Sorgen auch an Politiker wenden kann, hatte der 9 -jährige Max aus dem Waldhaus Malsch in einer Kindersendung gesehen.

Nachdem er und einige  Kinder seiner Wohngruppe „Bärenhöhle“ bereits im November sehr unter dem Coronavirus und der damit verbundenen Isolation und Quarantäne gelitten hatten, fasste der Junge  im Januar den Mut, seinen Lösungsvorschlag zur Eindämmung  der Pandemie zu verschriftlichen. Max malte ein Bild mit   Coronaviren, Impfspritzen und Menschen mit Masken und versah es mit der Aufforderung: „Mehr Impfen- dann ist Corona weg“. Auf der Rückseite vermerkte er den Empfänger, keinen Geringeren als „Olaf Scholz von der SPD“,  mit der Bitte:  „es wäre schön, wenn ich eine Antwort bekommen würde“.

Schulleiterin Ursula Grass nahm sich des Briefes an und leitete ihn an Parsa Marvi (SPD), MdB aus Karlsruhe weiter. Parsa Marvi hatte sich vor der Bundestagswahl als „Kinderrechte-Champion“ verpflichtet und war somit der passende Mann für diesen Job.  Herr Marvi erklärte sich sofort bereit, Maxens Herzensanliegen dem Bundeskanzler zu übermitteln.

Bevor noch das erste Anschreiben beantwortet war, wurde Max im Februar durch den Krieg in der Ukraine wieder aufgerüttelt. Sorgen wegen der schlimmen Situation plagten den 9-jährigen auch nachts, eine weitere Nachricht an „Olaf Scholz von der SPD“ wurde verfasst und von der Schulleiterin weiter geleitet. Immer wieder fragte der Junge nach, ob Olaf Scholz (von der SPD) denn schon seine Nachrichten gesehen habe und ob er wohl eine Antwort erhalten würde.

Parsa Marvi übernahm auch diesmal gerne die nicht leichte Aufgabe des „Briefträgers“ nach Berlin. Am 6. April war es soweit: direkt aus dem Bundestag sendete Herr Marvi Foto und Nachricht: „Liebe Frau Grass, es ist vollbracht, Olaf Scholz hat Max seine Widmung geschrieben“.

 

Das Foto wurde dank digitaler Medien sofort an Max übermittelt, der vor Freude laut jubelte. Kurz vor der Heimfahrt in die Osterferien trafen dann auch die persönlichen Zeilen von Olaf Scholz (von der SPD) an Max ein: „Lieber Max, ich danke dir für deinen Einsatz! Alles Gute Olaf Scholz“.

 

Besonders freute sich Max auch über den an ihn gerichteten Brief des Bundestagsabgeordneten Parsa Marvi, der ihn lobte: „ Toll, dass du dich so für andere einsetzt. Ich verspreche dir, dass wir weiterhin alles tun werden, um den Menschen in der Ukraine zu helfen“.

 

Wie schön, dass Parsa Marvi die Sorgen und Anliegen eines jungen Kindes ernst nahm und auch dieser Stimme Gehör verschaffte!

 

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