Neues Leben für den Waldhausgarten

Nachdem der große Waldhausgarten die letzten Jahre im Dornröschenschlaf verbracht hat, hauchte ihm die Waldhausschule wieder Leben ein. Unter Regie der Lehrerinnen Daniela Thomas und Laura Cornelius sichteten die  Schüler  der Klassen F 3-6 und F 7-9 mit Feuereifer, welche Werkzeuge vorhanden sind. In einer ersten Aufräumaktion wurde Unrat und Unkraut entfernt, aber auch erste Pflanzungen wurden vorgenommen. Dies soll  der Anfang für den neuen Schulgarten sein. Nun gilt es, die Pflanzen zu pflegen und den Garten weiterhin auf Vordermann zu bringen.

Neue Elternseminare

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause war die Freude über das erste Elternseminar in Präsenz groß. Unter neuer Leitung mit Frau Laubenstein (Familientherapeutin) und Frau Scholz (Heilpädagogin) trafen sich sieben Eltern von 16:00 bis 19:00 im Waldhaus, um sich pädagogischen Themen zu widmen. Das erste Seminar trug die Überschrift „Familie im Wandel, was braucht mein Kind?“   Nach einer Kennenlern- und Einstiegsrunde ins Thema hatten die Eltern die Möglichkeit, eigene Beispiele aus dem Alltag einzubringen, um gemeinsam im Austausch Lösungswege zu finden.

Auf ganz lebendige Weise und mit vielen Emotionen behaftet schilderten die Eltern Erlebnisse und Sorgen mit ihren Kindern. Es zeigte sich wieder, wie wichtig der Austausch mit anderen Betroffenen ist. Das Interesse der Eltern, an den Themen dranzubleiben, ist groß. Neben Themen wie Rituale, Regeln, Konsequenzen, Respekt, Ängste und Grenzen, kristallisierte sich ein Thema besonders heraus: der kindgerechte Umgang mit Medien. Mit Sicherheit ist dieses Thema durch Lockdown und Homeschooling für viele Eltern und Kinder noch stärker in den Fokus gerückt.  “Die Medienwelten unserer Kinder und Jugendlichen” wird das zweite Seminar (online) thematisieren. Beim dritten Treffen werden wir uns mit Ritualen, Regeln und kindgerechter Umsetzung von Konsequenzen befassen. Wir bedanken uns bei allen Eltern für ihre bewegenden Schilderungen aus ihrem Alltag und freuen uns auf die nächsten Treffen.

An Olaf Scholz von der SPD

Dass man sich mit seinen Sorgen auch an Politiker wenden kann, hatte der 9 -jährige Max aus dem Waldhaus Malsch in einer Kindersendung gesehen.

Nachdem er und einige  Kinder seiner Wohngruppe „Bärenhöhle“ bereits im November sehr unter dem Coronavirus und der damit verbundenen Isolation und Quarantäne gelitten hatten, fasste der Junge  im Januar den Mut, seinen Lösungsvorschlag zur Eindämmung  der Pandemie zu verschriftlichen. Max malte ein Bild mit   Coronaviren, Impfspritzen und Menschen mit Masken und versah es mit der Aufforderung: „Mehr Impfen- dann ist Corona weg“. Auf der Rückseite vermerkte er den Empfänger, keinen Geringeren als „Olaf Scholz von der SPD“,  mit der Bitte:  „es wäre schön, wenn ich eine Antwort bekommen würde“.

Schulleiterin Ursula Grass nahm sich des Briefes an und leitete ihn an Parsa Marvi (SPD), MdB aus Karlsruhe weiter. Parsa Marvi hatte sich vor der Bundestagswahl als „Kinderrechte-Champion“ verpflichtet und war somit der passende Mann für diesen Job.  Herr Marvi erklärte sich sofort bereit, Maxens Herzensanliegen dem Bundeskanzler zu übermitteln.

Bevor noch das erste Anschreiben beantwortet war, wurde Max im Februar durch den Krieg in der Ukraine wieder aufgerüttelt. Sorgen wegen der schlimmen Situation plagten den 9-jährigen auch nachts, eine weitere Nachricht an „Olaf Scholz von der SPD“ wurde verfasst und von der Schulleiterin weiter geleitet. Immer wieder fragte der Junge nach, ob Olaf Scholz (von der SPD) denn schon seine Nachrichten gesehen habe und ob er wohl eine Antwort erhalten würde.

Parsa Marvi übernahm auch diesmal gerne die nicht leichte Aufgabe des „Briefträgers“ nach Berlin. Am 6. April war es soweit: direkt aus dem Bundestag sendete Herr Marvi Foto und Nachricht: „Liebe Frau Grass, es ist vollbracht, Olaf Scholz hat Max seine Widmung geschrieben“.

 

Das Foto wurde dank digitaler Medien sofort an Max übermittelt, der vor Freude laut jubelte. Kurz vor der Heimfahrt in die Osterferien trafen dann auch die persönlichen Zeilen von Olaf Scholz (von der SPD) an Max ein: „Lieber Max, ich danke dir für deinen Einsatz! Alles Gute Olaf Scholz“.

 

Besonders freute sich Max auch über den an ihn gerichteten Brief des Bundestagsabgeordneten Parsa Marvi, der ihn lobte: „ Toll, dass du dich so für andere einsetzt. Ich verspreche dir, dass wir weiterhin alles tun werden, um den Menschen in der Ukraine zu helfen“.

 

Wie schön, dass Parsa Marvi die Sorgen und Anliegen eines jungen Kindes ernst nahm und auch dieser Stimme Gehör verschaffte!

 

Wo sind denn die Ostereier versteckt?

Die Waldhausbloggis  haben mit ihrem “Blog-Coach” Frau Hahn eine Osterrallye veranstaltet! Kurz vor den Osterferien waren die Waldhausschüler bei wunderschönem Sonnenschein auf Ostereiersuche. Fünf bunte Ostereier hingen auf dem Schulhof verteilt. Mit Ergebnisblatt, Stift und Tablets bepackt, suchten die Klassen fleißig nach den QR-Codes auf den Ostereiern.

In jeder Klasse wurde ein Tabletbeauftragter gefunden, der auf die Sicherheit achtete und natürlich auch, dass alle etwas sehen und hören konnten. Auch wenn das WLAN im Schulhof ab und zu nicht wollte, suchten sich die Schüler gekonnt ein schattiges Plätzchen in der Nähe des Schulhauses und schauten konzentriert auf den Bildschirm.

 

Zwei Stationen waren von Elias und Marvin mit einem Quiz versehen. Die Buchstaben der richtigen Antworten mussten zu einem Lösungswort zusammengesetzt werden: OSTERFERIEN.

Die Station Hoppelhase mit einem kleinen Sportparcour wurde von Jonas in einem Video erklärt. Passend zum Thema Ostern durften die Schüler kreativ werden und mit Kreide, einem großen Ei und ihren Schuhen ein Foto schießen. Diese Bilder kann man sich auf unserem Blog ansehen! Wisst ihr welches Bild zu welcher Klasse gehört? Eine Schätzaufgabe, die von einem sprechenden Glas bzw. Khamai gestellt wurde, fiel doch etwas schwieriger aus.

Bei der Siegerehrung wurde eröffnet, dass glatte 82 Schokoeier gezählt wurden und somit alle Schüler und Lehrkräfte zum Abschluss ein Schokoei naschen durften. Weitere Preise gab es für die vier Siegerklassen, die kräftig hoppelten und schätzten. Die Waldhausbloggis sind sehr stolz und freuen sich über die positive Rückmeldung sowie die spaßige Aktion für alle Waldhausschüler!

And the winner is: “Biberburg”

Das Waldhaus wird in Kürze eine dritte Tagesgruppe eröffnen. An der Namensgebung durften sich alle Kinder und Jugendlichen beteiligen, wobei klar war, dass der Name zu den Tiernamen unserer anderer Gruppen passen sollte. Tolle und witzige Vorschläge wurden eingereicht. Während “Nacktschnecken” und “Spinnennest” eher wenig Anklang fanden schafften es einige Vorschläge in die letzte Runde. Hier hatten sich die Gruppensprecher u.a. zwischen Eisvögeln, Siebenschläfern und Bibern zu entscheiden. Ganz eindeutig war dann das Ergebnis: “Biberburg” heisst nun die dritte Tagesgruppe und passt somit hervorragend zur künftigen “Behausung” im “Haus am Bach”.

Sofort machte sich dann unsere liebe Nähfee Petra aus Berlin an die Arbeit und sendete den passenden Wandbehang für die neue Gruppe!

Friedenswand in der Waldhausschule

Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine beschäftigte in den letzten Wochen auch die Schüler und Lehrkräfte der Waldhausschule. Nachdem  das Thema in allen Klassen altersgerecht und interessengeleitet aufgegriffen und besprochen wurde, kam die Idee auf, aktiv zu werden. Neben den Friedensmuffins, die gebacken und der Erlös gespendet wurde, wollten wir ein weiteres Zeichen für den Frieden setzen und die Ängste und Fragen der Schüler aufgreifen. So ist die Friedenswand entstanden.
Hier können gemalte Bilder aufgehängt werden, man kann sich ein Stück Frieden to go abreißen, oder Fragen stellen, die die Schüler beschäftigen. Die Wand wächst und verändert sich kontinuierlich. Im Religionsunterricht wurden auch Plakate in regenbogenfarben gestaltet, die die Themen der Schüler aufgegriffen und diskutiert haben.

Tauben für den Frieden

Nach dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine folgten alle Malscher Schulen ohne Zögern dem Vorschlag der Waldhausschule zu einer gemeinsamen Friedensaktion. Trotz der knappen Zeit wurde das schwierige, Kindern häufig angstbereitende Thema in vielen Unterrichtsstunden thematisiert.

Als Zeichen der Hoffnung wurden in der Hans-Thoma-, Hebel-,  Mahlberg und Waldhausschule  farbenfrohe Friedenstauben der Künstlerin Bine Brändle liebevoll bemalt und verziert. Regenbogenfarbene Peace-Zeichen und kreativ gestaltete Friedensschriftzüge rundeten die kleinen Kunstwerke der Schülerinnen und Schüler ab. Viele Tauben waren in den Farben der ukrainischen Flagge bemalt, ein Zeichen der Hoffnung und Solidarität durch die Kinder.

 

Am Montag, dem 14. März versammelten sich Schülerinnen und Schüler aller Schulen um 9 Uhr vor dem Malscher Rathaus und warteten auf Bürgermeister Markus Bechler, der spontan die Schirmherrschaft über die Aktion übernommen hatte. Die schwierige und traurige Situation der Kinder im Krisengebiet und auf der Flucht wurde von Ursula Grass, der Leiterin der Waldhausschule, kindgerecht erklärt. Markus Bechler nahm die gesammelten Kunstwerke von den VertreterInnen der Schulen entgegen und bedankte sich herzlich für das gemeinsame Zeichen der Solidarität.

 

Die bunten Friedenstauben und -zeichen zieren nun die Fenster des Rathauses-  ein farbenfrohes Mahnmal der Malscher  Kinder  für  Frieden in der Ukraine.

“Friedensmuffins” für die UNICEF-Nothilfe Ukraine

Vor 15 Jahren bewegte das Schicksal der Straßenkinder in Odessa die Schüler der Waldhausschule. Um zu helfen, wurde damals der “Anti-AIDS-Muffin” kreiert, der an einem Aktionstag auf dem Malscher Marktplatz verkauft und Besucher über die von HIV bedrohten Straßenkinder in der Ukraine informiert wurden. Dies war der Beginn des Engagements der Schule für  das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, ein Jahr später wurde der Waldhausschule die Auszeichnung “Schule aktiv für UNICEF” verliehen.

Wie furchtbar, dass nun wieder Kinder der Ukraine bedroht sind, durch Krieg und Flucht. So entstand die Idee, durch einen “Friedensmuffin” Hilfe zu leisten. Gemeinsam mit Schulleiterin Ursula Grass wurden donnerstags 145 leckere Muffins gebacken.

Durch die Unterstützung weiterer Klassen und mancher Kolleginnen konnten beim “UNICEF-Kiosk” am Freitag ca. 250 Muffins angeboten werden.  Schwer war die Wahl zwischen den duftenden, mit selbstgebastelten kleinen blau-gelben Friedenstaubenstickern verzierten Muffins: Marmor, Himbeer-Buttermilch, Schoko, Mandarine, Schoko-Nuss, Zitrone, Schokotröpfchen und auch herzhafte Varianten türmten sich auf dem Buffet.

Nicht nur 1 € pro Muffin sondern auch zahlreiche  großzügige Spenden fanden den Weg in die Spendenbox, so dass insgesamt über 500 €  zusammen kamen.

Auch Bürgermeister Markus Bechler war begeistert von dem Projekt und bestellte gleich 50 Muffins für das Rathaus, die nächste Woche ausgeliefert werden.

 

 

 

„Namensquilts“ für die Waldhausgruppen

Bereits drei Gruppen freuen sich über ihre neuen „Namensquilts“ vor den Eingängen. Bunte Wandbehänge zeigen durch genähte Tiere und applizierte Buchstaben den Namen der jeweiligen Gruppe.

Nähfee Petra aus Berlin und Schulleiterin Ursula Grass haben sozusagen  in „Coproduktion“  für die Bachkrebse, Bärenhöhle und den Dachsbau die frohe Textilkunst gefertigt. Weitere „Namensquilts“ werden nach und nach folgen.

Erste Waldhaus-Game-Convention: eine Prüfung der besonderen Art

Pünktlich um 8.30 Uhr erhielt  Schulleiterin und  Prüfungsvorsitzende Ursula Grass an der Tür des Klassenzimmers der 9. Klässler nach Einlasskontrolle und Sichtung des G2-Nachweises ihren VIP-Ausweis für die erste Waldhaus-Game-Convention ausgehändigt.

Blinkende Elektronik  und Spielesound stimmten auf eine besondere Art der Präsentation der diesjährigen Projektarbeit zum Thema “Gaming”ein.

Fünf „Aussteller“ zeigten an kreativ vorbereiteten Tischen ihre „Spezialgebiete“ und konnten nach und nach ihr besonderes Wissen präsentieren und die ein oder andere Empfehlung abgeben.

Erleichtert zeigte sich  Klassenlehrerin Anja Lorenz nach den prima Prüfungsergebnissen: hatte sie mal wieder „ihre Jungs“ sicher durch die Projektarbeit gebracht.