Waldhausschule goes digital

Auch wenn die Waldhausschule während des Lockdowns im Frühsommer den Unterricht weiter aufrecht erhalten hat, in dem die Schüler nach Gruppenzugehörigkeit in extrem heterogenen Gruppen in der Schule unterrichtet wurden, zeigte sich die Notwendigkeit,  sich zügig besser auf das digitale Lernen vorzubereiten.

Deshalb wurde eine straffes Fortbildungskonzept entwickelt, um die Lehrerkompetenzen zu erweiteren. Glücklicherweise ist die Schule bereits mit einem guten W-Lan Netz versorgt, auch konnten vom Corona-Soforthilfepaket für Schulen sieben Laptops und sieben Tablets angeschafft werden. Mit den bereits vorhandenen Laptops, dem gut ausgestatteten PC-Raum und den auf 11 aufgestockten Tablets ist ein gutes Grundgerüst für das digitale Lernen vorhanden. Diese sollen dann bei Bedarfsfall wieder auf die Heimgruppen bzw. nachhause gegeben werden.

Mit dem neuen, aus Malsch stammenden IT-Beauftragten der Schule, Hans Jürgen Thom, wurde für das digitale System die Überleitung in das Mircosoft-Office-Schulpaket eingeleitet. Damit hat nun jede/r LehrerIn und jeder Schüler die Möglichkeit, mobil von überall auf seine Daten und die erforderlichen Tools zuzugreifen. Die LehrerInnen können ihre Arbeitsblätter in Ordner hochladen, die sie für ausgewählte Klassen bzw. Schüler freigeben.

Um mit diesen neuen System gut arbeiten zu können, fand am Donnerstag, dem 22. Oktober ein “SCHILF-Nachmittag” statt, bei welchem das Kollegium von zuhause aus Zugriff auf ein Online-Fortbildungspaket hatte. Hier konnte man erstaunliche neue Tools kennenlernen, die für das Lernen kreativ und motivierend sind.

Weitere Fortbildungen stehen an: das “Tablet und Lernapps im Unterricht” , “Medienbildung”  sowie  weitere Schulungen für die neuen Microsoft Accounts. Ebenfalls schnell  wird nun das Konzept für den Digitalpaket fertig gestellt, so dass die Waldhausschule noch in diesem Schuljahr digital perfekt aufgestellt sein wird.

Es gibt viel zu tun…..packen wir es an!

Anmerkung: diese Artikel stellen wir auch als Audispur im Beitragsbild zu Verfügung. Bitte scannen Sie dafür den Barcode.

Schülersprecherwahl in Coronazeiten

Anders als sonst lief in diesem Schuljahr die Wahl der Schülersprecher ab. Da sich die Kandidaten nicht persönlich mit ihrem Wahlprogramm im Plenum vorstellen konnten, präsentierte sich jeder auf einem persönlichen “Wahlflyer”, der allen Schülern zuging.

Am letzten Schultag vor den Herbstferien fand dann die eigentliche Wahl statt. Schnell zeigte sich, dass zwei Kandidaten eindeutig das Vertrauen der Schülerschaft gewonnen haben: Alexander wurde als Schülersprecher gewählt und Furkan als sein Stellvertreter. Die Wahlergebnisse wurden jeder Klasse direkt an die  Klassenzimmertür übermittelt.

Schulleiterin Ursula Grass gratulierte dem Schülersprecherteam und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit, ganz besonders in  dieser nicht leichten Zeit. Ein herzliches Dankeschön geht  an alle Kandidaten und an die kreative SMV- Lehrerin Anja Lorenz, die es geschafft hat, die Wahl auch unter Pandemiebedingung durchzuführen.

 

 

Die SMV stellt sich vor

Für das Schuljahr 2020/ 21 haben sich wieder etliche Schüler zur Wahl des Klassensprechers beziehungsweise stellvertretenden Klassensprechers aufstellen lassen. Jedes Jahr ist es wieder schön zu sehen, dass sich so viele Schüler für die Gemeinschaft und damit für das Schulleben an der Waldhausschule engagieren und die Interessen ihrer Mitschüler vertreten wollen. Und dies, obwohl das zusätzliche Zeit und Arbeit in der Schule erfordert. Dafür im Voraus schon einmal ein großes „Danke“ an die gewählten Vertreter, die sich auf den folgenden Fotos vorstellen.

Auf eine gute und spannende Zusammenarbeit mit den Klassensprecherteams in der SMV, freut sich die SMV-Lehrerin Anja Lorenz. Denn auch unter Corona-Bedingungen wird es viele Aktionen für die Schüler der Waldhausschule geben, die geplant, organisiert und umgesetzt werden wollen. In der ersten SMV-Sitzung gab es hierfür schon tolle Ideen. Ihr dürft gespannt sein. Bald erfahrt ihr mehr…

CO2 Ampeln an der Waldhausschule: Badisches Tagblatt vom 5. Oktober 2020

Am  30. September  durften auch die Schüler der WRS 5/6 den spannenden Erklärungen von Nils Roßmann folgen, der die zweite CO2 Ampel in unserer Schule installierte. Es wurde gelernt, dass die Anreicherung  der Klassenzimmerluft mit CO2 auch von der Temperatur der Frischluft beim Lüften abhängt.  Also haben wir ein Außenthermometer bestellt. Die Schüler führen nun fleißig Lüfttabellen.

Die Journalistin Anja Groß verfolgte das Geschehen interessiert und schrieb darüber einen Artikel, den wir hier veröffentlichen dürfen:

NEUES aus dem Waldhaus

Wir freuen uns, im NEUEN Schuljahr einige NEUigkeiten vermelden zu dürfen.

Die Waldhausschule begrüßt ihre „NEUE“ stellvertretende Schulleiterin Anja Lorenz. Frau Lorenz unterstützt nun Sonderschulrektorin Ursula Grass bei der Organisation der Schulleitung und -verwaltung.  Anja Lorenz ist auf diese NEUE Aufgabe gut vorbereitet, denn sie ist bereits seit 24 Jahren an der Waldhausschule tätig. In den letzten Jahren konnte die Lehrerin durch Teilnahme an HOLA die Befähigung zum Amt der Sonderpädagogin erwerben. Das NEUE (aber erfahrene) Leitungsteam der Schule freut sich auf die NEUE Art der Zusammenarbeit.

 

Das Waldhaus hat im September nun offiziell ein NEUES Logo eingeführt. Alle Formulare sind umgestellt und unsere NEUE Homepage ist nun auch  Online.

In den nächsten Wochen werden als letzter Schritt auch die Schilder der Einrichtung erNEUert.

Wir freuen uns über unser NEUES, frisches  Auftreten in der Öffentlichkeit und hoffen auf Anklang.

Beteiligungsprojekt in AES: “Mein Lieblingsessen”

Im Fach AES (Alltagskultur, Ernährung und Soziales) beschäftigt sich die Klasse WRS 8/9 aktuell mit dem Thema Ernährung und den Fragestellungen „Wie entwickelt sich eigentlich unser Geschmack?“ und „Woran liegt es, dass manche Menschen bestimmte Lebensmittel mögen, die anderen wiederum überhaupt nicht schmecken?”. Bei der Besprechung der verschiedenen Einflussfaktoren entwickelten die Schüler die Idee für ein Projekt, mit dem Titel „Mein Lieblingsessen“.

Dabei darf nun fortan jeder Schüler der Klasse ein Rezept für sein Leibgericht mit in die Schule bringen, welches dann in der Schulküche von der gesamten Klasse zubereitet und im Anschluss daran gemeinsam gegessen wird. Der jeweilige Schüler ist an diesem Tag der „Küchenchef“.

Er ist verantwortlich für die Mengenberechnung der einzelnen Zutaten, den Einkauf, die Organisation der Aufgaben in der Küche und die Einteilung der Kochteams. Den Anfang machte der beliebte Klassiker Pizza. Wir sind gespannt, was wir uns als nächstes schmecken lassen dürfen…

Nutella versus Nudossi

Aus dem Teststudio der Waldhausschule

Mit großer Spannung verlief die Testphase heute in unserer Küche. Nachdem die Jungs letztes Mal gelernt hatten leckere Pfannkuchen zu backen ging es heute weiter zum Test zweier süßen Aufstriche. Unter den Kriterien „Erkennung des Produkts“ und „was schmeckt mir besser“ konnte 12 Probanden ihre fachliche Ansicht abgeben.

Unser Hausmeister Pietro Santo ließ sich nicht austricksen und auch Heimleiter Wolfgang Ihle bestand natürlich neben fast allen die Produktprüfung. Leider hat jedoch Techniklehrer Herr Krämer den Geschmackstest nicht bestanden . 

 

Wie gut, dass Frau Grass aus dem Urlaub das in Ostdeutschland heiß geliebte Nudossi mitgebracht hat.  Nach Auswertung der Testergebnisse staunten alle: In den BlindTests lag Nudossi mit 9:3 Votes eindeutig vorne.

Zum Abschluss gab es dann für alle Pfannkuchen mit Nussnougatcreme satt. Einig war man sich, dass diese zwei coole Schulstunden waren.

Lüften im Klassenzimmer: Waldhausschule erhält CO2 Ampeln

Mit Spannung erwarteten Schüler, Lehrer und Schulleitung der Waldhausschule Malsch ihre besonderen Gäste am Freitag, dem 25. September: Nils Roßmann und Philip Caroli von fablab Karlsruhe.


Beide Maker haben in den letzten Wochen zusammen mit fablab Bruchsal Prototypen sogenannter CO2 Ampeln entwickelt. Diese sollen  Schulen helfen, regelmäßig zu lüften um erhöhten CO2 Gehalt und somit  erhöhte Virenlast zu vermeiden. Die Waldhausschule sollte als “Prototyp-Partnerschule” die erste Ampel erhalten.
Die Entwickler erklärten mit gut verständlichen Worten die Gefahr der Aerosole und das Prinzip der CO2 Ampeln.  Ein Sensor im Inneren der Ampel misst den CO2 Gehalt in der Klassenzimmerluft und signalisiert durch Wechsel der Farbe von grün auf gelb sowie durch ein aktustisches Signal, dass gelüftet werden muss wenn der CO2 Wert größer als 1000 ppm, dem empfohlenen Richtwert des Bundes Umweltamtes, wird.
Mit Schrecken wurde in der WRS Klasse 8/9  festgestellt , dass dieser Wert im Klassenzimmer bereits nach 30 Minuten erreicht wird und die mitgebrachte Ampel schnell auf rot umspringt. Ein kurzes Öffnen der Fenster ist dann nicht ausreichend, es sollte eine mindestens fünfminütige Stosslüftung erfolgen, so lernten die Schüler und Lehrer.

Nils Roßmann berichtete den interessierten Jugendlichen, wie die CO2 Ampel hergestellt wird. In einer kleinen Frage-und Diskussionsrunde enstanden gute Ideen: portable Ampeln und Apps zum Messen der Werte unterwegs, insbesondere in öffentlichen Verkehrsmitteln wurden angeregt.

 


Die Klasse wird mit ihrer Lehrerin Anja Lorenz das Entwicklerteam bei der Optimierung der Ampeln unterstützen: Protokolle über Zeiträume und Dauer des Lüftens sollen geführt werden. Diese können dann  mit den durch W-Lan aufgezeichneten Messdaten abgeglichen werden und zu einer Verbesserung der Ampeln beitragen.
Die Schulleiterin der Waldhausschule, Ursula Grass, bedankte sich herzlich bei dem ehrenamtlichen Entwickler-Team und wünschte dem fablab zahlreiche Sponsoren, damit möglichst viele  Schulen in Stadt und Landreis Karlsruhe mit CO2 Ampeln ausgestattet werden können.
Besonders spannend war der Schulvormittag durch die Anwesenheit von SWR, Baden-TV und der BNN, die die Installation der ersten  CO2 Ampel medial begleiteten und darüber Bericht erstatten.

 

Motorsportclub Malsch unterstützt Waldhaus

Im August hatte der Motorsportclub Malsch einen “KidzDay” veranstaltet. Wir freuten uns sehr, dass die Einnahmen dieses Tages an das Waldhaus gespendet wurde.

Heimleiter Wolfgang Ihle durfte am 23. September mit Noah und Nicky die stolze Summe in Höhe von 500 € von den Vorständen des Clubs, Manuela Stiefel und Marcel Brussé entgegen nehmen. Das mitgebrachte kunstvoll gestaltete Dankesplakat fand großen Anklang.

Wolfgang Ihle bedankte sich für die Spende und teilte mit, dass das Geld für unsere gerade entstehende Fahrradwerkstatt verwendet werden soll.

Die Übergabe hat großen Spaß gemacht, denn man durfte auch beim Training zusehen. Richtig cool fanden dass unsere Jungs!

Das Waldhaus bedankt sich von Herzen für die tragenden Hände des Motorclubs Malsch!

 

Schulstart in der WRS Klasse 8/9

Nachdem die Schüler der WRS 8/9 in ihrem neuen und frisch gestrichenen Klassenzimmer ihre Plätze ausgewählt hatten, konnte das neue Schuljahr beginnen. Zunächst wurde ausgiebig von den Ferien berichtet und im Anschluss daran Stundenpläne, Bücher und Hefte ausgegeben und beschriftetet. Am darauffolgenden Tag ging es bei strahlendem Sonnenschein zuerst auf den Schulhof, wo die ganze Klasse als Team einen Turm aus Holzquadern bauen sollte. Dabei ging es um Absprachen, Ruhe bewahren, Anweisungen geben und Fingerspitzengefühl. Das Spiel machte allen so viel Spaß und weckte den Ehrgeiz jedes einzelnen, dass die Klasse immer und immer wieder Versuche startete, um auch den letzten Klotz noch auf dem Turm zu platzieren.

Doch die Küche wartete, denn am folgenden Tag sollte es mit der ganzen Klasse zu einem Ausflug in das Maislabyrinth nach Leimersheim gehen. Und dafür wurde Proviant benötigt. In Dreierteams wurden Speckbrötchen, Käsebrötchen und Bananenmuffins gebacken, die den Hunger am nächsten Tag stillen sollten. Natürlich musste zuvor probiert werden.

Und dann ging es los. Am dritten Schultag fuhren wir gleich morgens nach Leimersheim. Dort angekommen wurden wir von dem Besitzer in Empfang genommen, der die Schüler sogleich mit Stempelkarten ausstattete, denn im Labyrinth mussten sechs Stationen gefunden werden, die man dann auf dieser Karte abstempeln sollte. Der erste Durchgang verlief schon recht erfolgreich, doch allen fehlten zwei der gesuchten Stationen. Nach einer kurzen Stärkung mit den selbstgebackenen Brötchen und Muffins erfolgte dann Runde zwei. Eine weitere Station konnte gestempelt werden, doch die sechste blieb versteckt. Mit einer abschließenden Fahrt auf den Pedalkarts ging es dann wieder Richtung Malsch. Dort angekommen waren sich alle einig, dass dies ein toller Ausflug zum Schulstart war.